1 Nov 2026
Steueraufkommen aus Glücksspielen erreicht 622,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2026

Deutschland hat im dritten Quartal 2026 insgesamt 622,1 Millionen Euro an Steuern aus dem Glücksspiel eingenommen, was einem Zuwachs von 11 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, als die Summe noch bei 560,5 Millionen Euro lag, und dieser Anstieg ergibt sich aus den regulierten Bereichen wie stationären und onlinebasierten Sportwetten, Pferderennen, Lotterien, virtuellen Automatenspielen sowie Online-Poker, die alle unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen.
Monatliche Entwicklungen im Detail
Daten des Bundesministeriums der Finanzen zeigen dabei deutliche monatliche Zuwächse, so wurden allein im Juli 209 Millionen Euro und im August 219 Millionen Euro in der Kategorie Wetten und Lotterien verbucht, während die Gesamtsumme des Quartals durch weitere Segmente wie virtuelle Slot-Maschinen und Online-Poker ergänzt wird und diese Zahlen deuten auf eine anhaltende Expansion des regulierten Marktes hin, die sich seit Beginn des Jahres 2026 beobachten lässt.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat zudem in ihrem Marktmonitor für das zweite Quartal 2026 ein Wettvolumen von 3,624 Milliarden Euro über die zentralen Segmente hinweg gemeldet, und diese Umsatzdaten bilden die Grundlage für die Steuerberechnungen, die im dritten Quartal zu den genannten Einnahmen führten, wobei die Behörde die Entwicklung kontinuierlich überwacht und die Zahlen in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
Regulatorischer Rahmen und betroffene Segmente
Unter dem Rennwett- und Lotteriegesetz werden verschiedene Glücksspielformen erfasst, darunter landbasierte Wettangebote ebenso wie digitale Varianten von Sportwetten und Lotterien, während virtuelle Automatenspiele und Online-Poker zusätzliche Einnahmequellen darstellen, und die Steuererhebung erfolgt zentral über die zuständigen Finanzbehörden, die monatliche und quartalsweise Berichte erstellen, um Transparenz zu gewährleisten.

Beobachter der Branche verweisen darauf, dass die 11-prozentige Steigerung auf eine Kombination aus höherem Wettvolumen und angepassten Regulierungen zurückzuführen ist, wobei die GGL-Marktüberwachung für das zweite Quartal 2026 als Indikator für die anschließende Steuerentwicklung im dritten Quartal dient, und die monatlichen Spitzenwerte im Juli und August unterstreichen die saisonale Dynamik, die in den Gesamtzahlen des Quartals zum Ausdruck kommt.
Einordnung der Zahlen in den Gesamtmarkt
Die gemeldeten Steuereinnahmen decken sowohl traditionelle als auch digitale Angebote ab und spiegeln damit die wachsende Integration von Online-Formaten in den regulierten Rahmen wider, während die separate Erfassung durch das Bundesministerium der Finanzen und die GGL eine doppelte Kontrolle ermöglicht, die Genauigkeit und Vergleichbarkeit der Daten sicherstellt, und im November 2026 liegen diese Quartalszahlen nun vollständig vor, sodass eine erste Bilanz für den Jahresverlauf 2026 gezogen werden kann.
Die Steuererhebung nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz umfasst explizit die genannten Kategorien, und die 622,1 Millionen Euro bilden die kumulierte Summe aus allen diesen Bereichen, wobei der Vergleich zum Vorjahresquartal eine klare Wachstumsrate von rund 61,6 Millionen Euro ausweist, die auf erhöhte Aktivitäten in Sportwetten und Lotterien sowie auf den Ausbau virtueller Angebote zurückgeht.
Conclusion
Zusammengefasst dokumentieren die aktuellen Zahlen des dritten Quartals 2026 eine stabile Aufwärtsentwicklung der deutschen Glücksspielsteuern, die durch die Berichte des Bundesministeriums der Finanzen und der GGL belegt wird, und diese Fakten bieten eine objektive Grundlage für weitere Analysen des Marktes unter dem bestehenden gesetzlichen Rahmen.